Dullins Animal Show - The Pig

Press release

To what's on
Dullin mit Echse
Neu und frisch! NMBE/Schäublin

Die neue Show im Naturhistorischen Museum. Dullins Tiershow knüpft sich jedes Mal eine andere Tierart vor. Schwer wissenschaftlich und aufreizend leichtfüssig. In der dritten Folge am 24. Januar widmen wir uns uns dem Schwein.

Dullins Tiershow betrachtet auf überraschende, unterhaltsame, aber immer profunde Weise eine Tierart. Das jeweilige Tier wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: Sei es in der freien Wildbahn, der Populärkultur, der Kunst, der Bibel, auf dem Teller oder etwa auf Youtube. Durch die Show führt der unberechenbare Performer Johannes Dullin, als Sidekicks fungieren die grossartige Musikerin Christine Hasler (Lia Sells Fish) und der wilde Illustrator Kleon Medugorac

Das Schwein

Kein anderes Tier wird häufiger verspeist, und auch sprachlich wird das Schwein gern in den Mund genommen: Als Ausdruck unverdienten Glücks, als Schimpfwort für Zeitgenossen, als Ausdruck sexueller Lust oder beschämender Dummheit. Das Paradoxe an der Beziehung des Menschen zum Schwein: Wir sind uns so nahe – und doch so fern. Physiologisch ähneln sich Mensch und Schwein stark. Gleichzeitig grenzt sich die Menschheit seit Urgedenken mit Tabus und Vorurteilen vom früh domestizierten Nutztier ab. Nicht gerade liebevoll auch die Haltungsbedingungen, welche die Fleischindustrie dem hochintelligenten Wesen zumutet.

Der Kulturwissenschaftler Thomas Macho hat einen wunderbaren Band über unsere widersprüchliche Beziehung zum Schwein verfasst. Macho ist Direktor des Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien und zeigt sich in seiner Arbeit als ähnlicher «Allesfresser» wie die Schweine: Neben Tod und Suizid hat er sich unter anderem auch mit profaneren Phänomenen wie Paris Hilton beschäftigt. Thomas Macho ist in der letzen Folge von «Dullins Tiershow» per Live-Schaltung zu Gast.

Zweiter Gast ist Peter Bolliger. Er ist der Präsident des «Vereins zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste». Der Verein wurde 1968 in einem zürcherischen Restaurant gegründet. Seither treffen sich die inzwischen über 100 Mitglieder regelmässig zu Metzgeten. Was heute als Nose-to-Tail bekannt ist, nämlich die gesamte kulinarischen Verwertung von Schlachttieren, propagiert der Verein also schon seit über fünfzig Jahren.

Weitere Informationen

Türöffnung

ab 18.45 Uhr, mit Barbetrieb

Vorverkauf

starticket.ch