«C'est la vie» - Letzte Tage!

Medienmitteilung

To what's on
Naturhistorisches Museum Bern, Ausstellung c’est la vie – Geschichten aus Leben und Tod, Spermium trifft auf überdimensionale Eizelle
Spermium trifft Eizelle: Ein neues Leben beginnt. NMBE/Schäublin

Eine spektakuläre Ausstellung verabschiedet sich nach zehn Jahren: «C’est la vie» eröffnete 2008 und prägte die zeitgenössische Ausrichtung des Museums. Sie führt mit ungewöhnlichen Blickwinkeln auf Leben und Tod durch den Zyklus des Lebens – von der Wiege bis zur Bahre. «C’est la vie» ist noch bis Ende Jahr offen und lädt ein zu einem letzten Abschiedsbesuch.

Es gibt kein Leben ohne den Tod. Er ist notwendig, um Leben zu erhalten und neues zu erschaffen. Ob Fleisch oder Herbstlaub, fast alles wird wiederverwertet, verdaut und in neue Lebensenergie gesteckt. Die Wechselausstellung «C’est la vie» widmet sich diesem faszinierenden Kreislauf von Werden und Vergehen. Sie macht dies auf bildstarke Art und Weise: Die Ziege, die mit dem Wolfsskelett tanzt, der riesige Blauwalkopf, das Walross-Männchen mit seiner Braut oder der Affe, der den Besuchenden im Spiegel anblickt – es sind Bilder, die in den Köpfen der Besuchenden unseres Museums haften geblieben sind. Die Auseinandersetzung mit den Themen rund um Leben und Tod ist enorm vielseitig. Dem widmet sich «C’est la vie» in drei verschiedenen Räumen: In den Themenwelten «Kein Leben ohne Tod», «Tanz der Geschlechter» und «Die Welt im Kopf» warten interaktive Stationen und ausdrucksstarke Inszenierungen. Dazu gehören auch über 1000 Objekte. Die Ausstellung stellt unzählige Fragen und liefert etliche Antworten: Was haben Läuse mit dem Massensterben in Napoleons Armee zu tun oder warum gibt es in Ghana eigentliche Sargkünstler?

«C’est la vie» zeigt bekannte Lebenszyklen auf unkonventionelle Art und Weise und wurde deshalb mit dem «Prix Expo» der Akademie für Naturwissenschaften ausgezeichnet. Sie bietet noch bis Ende Jahr eine einzigartige Plattform für eine unterhaltsame Auseinandersetzung mit Leben und Tod.