Die letzten Tage der Menschheit – was nun? Peter Schneider hilft

Medienmitteilung

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Peter Schneider lädt im Naturhistorischen Museum Bern zu einer Lesung der besonderen Art: Im Rahmen der neuen Ausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende» wird der Satiriker der Nation das Thema in Bezug auf psychologische Aspekte beleuchten.

Wer Rat sucht, wird bei Peter Schneider fündig. In seiner Kolumne im «Tages-Anzeiger» gibt er den Kummeronkel. Als SRF-Haussatiriker erklärt er uns in seiner etwas anderen Presseschau täglich die Welt. Nie frei von Ironie, immer mit intellektueller Brillanz. Wie er daneben noch Zeit findet, in seiner Praxis als Psychoanalytiker tätig zu sein und an der Universität zu lehren, ist Aussenstehenden zwar schleierhaft, aber Peter Schneider findet sie.

Da liegt es nahe, dass das Naturhistorische Museum Bern Peter Schneider zu Rate zieht, wenn es um den Weltuntergang geht. Am 23. Februar hält er im Skelettsaal eine Lesung mit dem Titel «Letzte Tage der Menschheit». Die Institution der Burgergemeinde hat die Ausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende» im November eröffnet. Im Rahmenprogramm klopft das Haus das Thema auf weitere Aspekte ab. Was dürfen die Besucherinnen und Besucher von dieser Lesung erwarten? Hierfür geben wir ihm selber das Wort:

«Es darf als gesichert gelten, dass der Weltuntergang nahe ist. Die Wissenschaft streitet sich lediglich darüber, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist. Leider gibt es immer wieder selbsternannte Scharlatane, die mit selbsterstellten Pseudo-Prognosen die Menschen unnötig verwirren. In meinem Vortrag zu den ‚Letzten Tagen der Menschheit’ soll dass Thema auf eine seriöse und zugleich verständliche Weise angegangen werden. Insbesondere sollen dabei auch die psychologischen Aspekte nicht zu kurz kommen, wenn es nämlich darum geht, Chancen und Risiken eines Weltuntergang gegeneinander abzuwägen und Wege zu finden, wie jeder von uns ganz persönlich mit dem Weltuntergang umgehen kann. Mitzubringen sind Decken und bequeme Kleidung sowie natürlich gute Laune.»