Fossile Wasserzeichen auf neuen Banknoten

Medienmitteilung

Zu Aktuelles
Ursula Menkveld-Gfeller
Ursula Menkveld-Gfeller NMBE/Nelly Rodriguez

Eine Paläontologin erforscht Fossilien – Versteinerungen von früherem Leben. Im Fall einer Mitarbeiterin des Naturhistorischen Museums Bern gehört auch das Mitwirken an der neuen Schweizer Banknotenserie zum Portfolio.

Diese Woche hat die Schweizerische Nationalbank die neue Notenserie bekannt gegeben. Dafür, dass das Design besonders fälschungssicher ist, sorgt unter anderem die NMBE-Paläontologin Ursula Menkveld-Gfeller. Sie wurde vom Lausanner Grafikdesignstudio Emphase GmbH angefragt und lieferte für die verschiedenen Höhelagen, welche die 10er- bis 1000er-Noten darstellen, passende Schweizer Fossilien. So ist beispielsweise auf der künftigen 50er-Note als Wasserzeichen ein Sauropode aus dem Jura zu sehen und auf der 200er-Note ein Ammonit. Weitere Wasserzeichen kommen in Gestalt einer fossilen Muschel, eines ausgestorbenen Hais, eines Fisch- und eines Flugsauriers vor. «Ich habe für jede Höhenlage verschiedene Fossilien vorgeschlagen, dann haben wir diskutiert. Wichtig war, dass eine möglichst breite Vielfalt abgebildet ist», sagt Ursula Menkveld-Gfeller.

Und wie fühlt es sich für eine Paläontologin an, zu wissen, dass sie an einer Notenserie mitgearbeitet hat, die dereinst alle in den Händen halten werden? «Das habe ich mir noch gar nicht überlegt! Aber ich freue mich schon sehr», so Menkveld-Gfeller. Die Noten kommen voraussichtlich Anfang der 2030er-Jahre auf den Markt – eine schwindend kleine Zeitspanne für Fossilien.