Eine Bombe geht auf Reisen

Medienmitteilung

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Naturhistorisches Museum Bern, Thomas Burri
Thomas Burri NMBE/Schäublin

In der Eifel wurde vor 13 000 Jahren scharf geschossen. Kolossale Lavabomben wurden damals vom explodierenden Laacher-See-Vulkan bei Koblenz ausgespuckt – eine davon ist in der Ausstellung «Weltuntergang» zu sehen. Der Geologe Thomas Burri erzählt von den Überraschungen, die sie birgt, und vom kleinen Weltuntergang, den der Ausbruch mit sich brachte.

Bomben sind schon gefährlich genug, wenn sie dann noch aus Lava bestehen und zu tausenden kilometerweit durch die Luft segeln, ist es höchste Zeit, in Deckung zu gehen. Doch keine Panik, der in der Ausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende» gezeigte Brocken liegt mittlerweile harmlos auf seinem Sockel im Museum. Thomas Burri erzählt die Geschichte seines Sprungs durch die Lüfte. An zwei Terminen führt der Erdwissenschaftler in die Ausstellung und beantwortet alle Fragen nach den kleinen und grossen Vulkanausbrüchen und welche Urkräfte sich in den Magmakammern aufstauen.

Informationen zur Führung

Mittwoch, 2. Mai 2018

18–19 Uhr

Donnerstag, 3. Mai 2018

12.15–13.15 Uhr

Für die Führungen gelten die üblichen Eintrittspreise. Bei den Mittwoch-Abendführungen ist zusätzlich ein Gratiseintritt für ein frei wählbares Datum inbegriffen.