Führung hinter die Kulissen - Insektensterben

Veranstaltung – Hilfe, es lebt! 05.02.2020 – 06.02.2020

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Naturhistorisches Museum Bern, öffentliche Führung, Hannes Baur, Insekten
Hannes Baur NMBE/Schäublin

Insekten verschwinden rapide aus unserer Landschaft. Doch woher wissen wir überhaupt, dass es ein Insektensterben gibt? Und kann etwas dagegen getan werden? Ein Blick in unsere wissenschaftliche Sammlung gibt Aufschluss.

Die Insektensammlung unseres Museums zählt rund 2.5 Millionen Exemplare. Somit bietet sie die Möglichkeit, über 200 Jahre in die Vergangenheit zu blicken und Veränderungen in der Artenvielfalt festzustellen. Die daraus gewonnenen Daten sind für die Wissenschaft unentbehrlich. Kurator und Insektenforscher Hannes Baur zeigt auf, wie wissenschaftliche Sammlungen zum Schutz und Fortbestand von Insekten beitragen können.

Tote Exemplare erlauben nicht nur die Rekonstruktion der Verbreitung von Schmetterlingen, Käfern und Heuschrecken; mit raffinierten Methoden kann selbst die genetische Zusammensetzung früherer Populationen mit heutigen verglichen werden. Damit kann unter anderem aufgezeigt werden, wo Handlungsbedarf angesagt ist und welche Massnahmen gegen das Insektensterben ergriffen werden müssen. All dies zeigt Hannes Baur den Besucherinnen und Besuchern anhand ausgewählter Objekte und er nimmt sie mit in die sonst verschlossenen Sammlungsräume.

Informationen zur Führung

Treffpunkt

Bei der Kasse

Anmeldung obligatorisch

Platzzahl beschränkt

Preis

regulärer Eintritt

Dauer

ca. 1 Stunde

Bei den Mittwoch-Abendführungen ist zusätzlich ein Gratiseintritt für ein frei wählbares Datum inbegriffen.