Mondmeteorit

Zum Greifen nah – ein Stück vom Mond

Sonderausstellung

1969 gelingt das Unfassbare: Das erste bemannte Raumfahrzeug landet auf dem Mond. Auch ein halbes Jahrhundert später hat die Mondlandung nichts von ihrer Faszination eingebüsst. Zum 50-jährigen Jubiläum ermöglicht unsere Installation eine hautnahe Begegnung mit dem Trabanten.

Die Mondlandung widerspiegelt einen technologischen Höhepunkt in der Geschichte der Menschheit und eine wichtige Wende im «Wettlauf ins All» zwischen der USA und der damaligen Sowjetunion. Bei der technologischen Ausstattung der Apollo-Mission war auch die Universität Bern stark involviert. Mit an Bord war nämlich auch das Solar Wind Composition Experiment (SWC). Dieses Sonnenwindsegel wurde massgeblich am Physikalischen Institut der Universität Bern geplant und ausgewertet. Noch vor der amerikanischen Flagge stellte es Edwin «Buzz» Aldrin auf dem Mond auf. Aufgrund dieser engen Verbindung Berns zur Mondlandung findet das Festival «Bern im All» in und um Bern statt.

In unserem Museum können die Gäste die Faszination Mond hautnah erleben: Das ausgestellte Mondgestein stammte ursprünglich aus dem Hochlandgebiet des Mondes, also jenen Bereichen, welche besonders hell scheinen. Bei einem Meteoriteneinschlag wurde es aus dem Mond herausgeschlagen und landete auf der Erde.