Bestimmungswoche: Werfen Sie uns einen Knochen hin!

Datum: 
16. Oktober 2013

Nach den Sommer- und Herbstferien helfen Wissenschaftler des Naturhistorischen Museums Bern den Besuchern, Mitbringsel aus den Ferien zu bestimmen. Diese bescheren den Experten hin und wieder Kopfzerbrechen. Am Montag beginnt die nächste Bestimmungswoche (21. Oktober – 25. Oktober 2013). Wer ein Objekt mitbringt, geniesst freien Eintritt. 

 
In den Ferien am Strand einen skurrilen Knochen gefunden? Zuhause schon lange einen aussergewöhnlichen Stein auf dem Fenstersims? In solchen Fällen schafft das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern Abhilfe: Seit fünf Jahren führt es nach den Sommer- und Herbstferien die Bestimmungswoche durch. Nächste Woche ist es wieder soweit.
 
Wer Objekte aus der Tierwelt, Gesteine/Mineralien oder Fossilien mitbringt, findet im «Vielfaltspektrum» eine Vergleichssammlung, mit der man Objekte selber bestimmen kann. Hilft das nicht, sind die Spezialisten des Museums zur Stelle. Die Besucher können sich an der Kasse melden und werden von einem Wissenschaftler kostenlos beraten. In den Fachbereichen Wirbeltiere, wirbellose Tiere und Erdwissenschaften ist viel Fachwissen vorhanden. Die Finder und Finderinnen können ihre Anfragen auch auf der Facebook-Seite des Museums (www.facebook.com/NMBern) oder über Twitter (@nmbern) stellen.
 
In den letzten Jahren kam es aber auch vor, dass selbst die Kapazitäten im Haus nicht mehr weiter wussten. Vor zwei Jahren standen die Forscher der Wirbeltier-Abteilung bei einem seltsamen Knochen vor einem Rätsel. Da sie nicht mehr weiterkamen, holten sie Rat bei Fachkollegen in Frankreich, England und der Schweiz. Dank eines Hinweises aus Basel konnte der knifflige Fall gelöst werden: Es handelte sich um einen ungewöhnlich deformierten Schädel eines Grunzerfisches aus Südostasien. Der Schultergürtel einer Meeresschildkröte oder der Teil eines Meteoriten, der in der Schweiz gefunden wurde – das waren weitere Objekte, die zur Bestimmung vorbeigebracht wurden.
 
Wer ein Objekt zur Bestimmung mitbringt, erhält freien Eintritt ins Museum!
 
 
 
Pressetext: 
Kontakt: Beat Studer, beat.studer@nmbe.ch, +41 (0)31 350 72 46