Das wohlpräparierte Getier
Innovative und moderne Präparation hat im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern
Tradition: Schon 1933, beim Bezug des neuen Museums, versahen hervorragende Dermoplastiker und
Dioramenbauer wie Georg Ruprecht und später Kurt
Küng ihr anspruchsvolles Handwerk.
Technisch auf dem neusten Stand
Im Zuge der Um- und Neubauarbeiten in den
1990er-Jahren wurde das Präparatorium vollständig renoviert und die technischen Einrichtungen
vor allem für die Knochen- und Hautpräparation auf einen zeitgemässen Stand gebracht.
Zwei Vollzeit-Präparatorenstellen und eine sporadisch besetzte Lehrstelle ermöglichen seither
einen Betrieb in der heute wissenschaftlich geforderten Qualität.
Schaupräparate und Sammlungsmodelle
Neben der Herstellung von Schaupräparaten und Modellen aller Art (Dermoplastiken,
Skelettmontagen, Vogel- und Säugetierpräparate etc.) für den Ausstellungsbereich werden
laufend Präparate, auch ganze Serien, für die
wissenschaftliche Sammlung angefertigt oder
überarbeitet.
Richtige Lagerung und Konservierung
Anlässlich der Umlagerung der Sammlungen des Museums in die neuen Kulturgüterschutzräume mussten sich die Präparatoren intensiv und umfassend mit der Lagerung und Konservierung von alten, teilweise stark geschädigten zoologischen Objekten und Sammlungen befassen. Ursachen von festgestellten Schäden richtig zu beurteilen und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen, vor allem auch bei der Konservierung von Neueingängen und bei den Lagerbedingungen (z. B. Raumklima oder Schutz vor Insektenfrass), bildet einen weiteren Arbeitsschwerpunkt einer modernen Präparation.
Präparatoren des NMBE
Sirpa Kurz / Martin Troxler
Tel.: ++41 (0)31 350 72 35
E-Mail:
E-Mail:
[nach oben]
|