Mehr als nur ein Hundeleben
Barry vom Grossen St. Bernhard (1800 - 1814) ist der berühmteste aller Hunde, die je den
Rettungsdienst auf dem Hospiz versahen. Er wurde bereits zu Lebzeiten zur Legende. Barry soll
über 40 Personen das Leben gerettet haben. 1812 geleitete man ihn auf Wunsch des Priors nach Bern,
wo er 1814 den Alterstod starb.
Die Geschichten und Legenden über das gottgefällige Rettungswesen der Mönche auf dem Grossen
St. Bernhard, über die Hospizhunde und über den berühmten Barry mehrten sich im Laufe der
Jahrzehnte. Zahlreiche Abbildungen in der damaligen Presse trugen das ihre zum Ruhme der Hunde bei.
Die letzte urkundlich festgehaltene Rettung datiert von 1897. Heute ist der kurzhaarige
Bernhardiner zu gross und schwer geworden, so dass im Lawinensuchdienst leichtere Hunderassen
eingesetzt werden. Dem Ansehen der "heiligen Hunde" hat dies allerdings keinen Abbruch getan.
Zu Ehren ihrer Ahnen werden noch heute auf dem Hospiz St. Bernhardshunde gehalten.
(Text: Marc Nussbaumer)
Die Legende lebt weiter
Erfahren Sie mehr über den legendären Barry: Im Rückblick auf die Sonderausstellung
"200 Jahre Barry - Eine Hommage an die Nase"
oder in Marc Nussbaumers eindrücklicher Barry-Biographie
"Barry vom Grossen St. Bernhard" mit 92 Seiten und 77 Abbildungen
(Preis Fr. 24.-), online oder an der Museumskasse erhältlich.
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